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Perimenopause heißt frei übersetzt "die Zeit um die Menopause herum". Die Menopause (die letzte Regelblutung einer Frau) findet etwa im 52. Lebensjahr statt. Die Perimenopause beginnt einige Jahre vor der Menopause mit dem allmählichen Rückgang der Hormonproduktion in den Eierstöcken und endet ein Jahr nach der Menopause.
Der Rückgang der Hormonproduktion äußert sich zunächst vor allem durch Blutungsunregelmäßigkeiten. Nicht in jedem Zyklus findet mehr ein Eisprung statt und die Fruchtbarkeit nimmt ab.
Bei vielen Frauen führt der Hormonmangel zu Wechseljahrsbeschwerden, vor allem Hitzewallungen und Schweißausbrüchen.
Östrogenmangel kann auch zu Scheidentrockenheit führen. Die Vagina kann sich röten, ist gereizt, juckt und wird anfälliger für Verletzungen. Viele Frauen in den Wechseljahren klagen auch über Blasenschwäche.
Die Wechseljahre bringen aber auch eine Reihe kosmetischer Probleme mit sich, die z.B. die Haut und die Haare betreffen. Veränderte Körperproportionen sind zudem nicht nur ästhetisch unerwünscht, sondern können auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen Vorschub leisten.
Der in der Perimenopause beginnende Östrogenmangel legt die Grundlage für Erkrankungen wie Osteoporose, die sich dann in der Postmenopause manifestieren. Rücken- und Gelenkschmerzen können frühe Warnsignale für Osteoporose sein. Für Frauen mit Risikofaktoren für Osteoporose ist es daher wichtig, bereits jetzt mit vorbeugenden Maßnahmen zu beginnen.
Nicht bei jeder Frau zeigen sich alle Symptome und Beschwerden in gleicher Ausprägung. Es ist deshalb ein Fragebogen entwickelt worden, der Ihnen hilft, Ihre individuellen Beschwerden besser zu beschreiben. Sie können den Fragebogen ausgefüllt zum Arztbesuch mitnehmen. Je besser und vollständiger Sie Ihre Probleme schildern, desto präziser kann der Arzt die Diagnose stellen und ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept für Sie entwickeln.
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