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Die Postmenopause

Osteoporose

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Krebs

Die Postmenopause ist die Lebensphase nach der Menopause (der letzten Regelblutung). Es werden jetzt nur noch geringe Östrogenmengen gebildet, vor allem das schwächere Hormon Östron. Dieses wird primär in der Nebennierenrinde und im Fettgewebe produziert.

Da nach der Menopause kein Eisprung mehr stattfindet und infolgedessen kein Gelbkörper mehr im Eierstock entsteht, wird auch kein Progesteron (Gelbkörperhormon) mehr gebildet.

Obwohl in den Wechseljahren die Produktion beider Sexualhormone nachlässt, ist es vor allem der Östrogenmangel, der zu schwerwiegenden Spätfolgen wie Osteoporose führen kann.

Eine Reihe weiterer Erkrankungen nimmt deutlich mit steigendem Lebensalter zu. So sind Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache bei Frauen über 45 Jahren.

Auch das Risiko von Krebserkrankungen steigt an. Die Menopause erhöht das Krebsrisiko nicht, und Krebs ist auch keine typische Krankheit der Wechseljahre. Die meisten Krebsformen treten aber mit zunehmendem Alter häufiger auf.