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Unter dem Begriff der Wechseljahrsbeschwerden (auch klimakterische Beschwerden) werden eine Reihe von Symptomen zusammengefasst. Dazu gehören vor allem Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Nervosität.
Wechseljahrsbeschwerden werden durch den in den Wechseljahren auftretenden Östrogenmangel verursacht und können zu einer schweren Einschränkung der Lebensqualität führen. Nach einer aktuellen Studie betrachten 85 Prozent der Frauen ihre Wechseljahrsbeschwerden als behandlungsbedürftig und sind nicht bereit, sich mit den Beschwerden abzufinden.
Die Hormonbehandlung ist bei weitem die wirksamste und am besten studierte Form der Therapie von Wechseljahrsbeschwerden.
Weiterhin werden viele traditionelle Heilpflanzen genutzt, um Wechseljahrsbeschwerden zu lindern. Ein ausreichender Wirknachweis ist jedoch nicht hinlänglich erbracht.
Auch die sogenannten Phyto-Östrogene werden zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt. Phyto-Östrogene sind chemische Substanzen mit östrogenähnlicher Wirkung, die in Pflanzen oder Früchten vorkommen (phyto=pflanzlich). Die Studienergebnisse mit Phyto-Östrogenen sind widersprüchlich. Nutzen und Risiken der Phyto-Östrogene sind derzeit nicht kalkulierbar.
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