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Depression

Ursachen

Diagnose

Behandlung

Balance halten

Lustlosigkeit, Müdigkeit, Antriebsschwäche oder auch Niedergeschlagenheit sind völlig normale Gefühle. Phasen, in denen man sich "hängen lässt", sind wichtig, denn sie dienen dazu, neue Kraft zu schöpfen oder schwierige Entscheidungen vorzubereiten. Gerade in komplizierten Situationen ist eine "gesunde Lethargie" oft hilfreich.

Bekannt ist aber auch, daß in der zweiten Lebenshälfte die Grenze zwischen Stimmungstief und Depression häufiger überschritten wird als in den Jahren zuvor. Während ein Stimmungstief bald von selbst wieder abklingt, benötigen Sie bei einer Depression ärztliche Hilfe. Bei der Depression (vom lateinischen Wort depressio "Niederdrücken") handelt es sich um eine psychische Störung, die mindestens zwei Wochen lang anhält und deren Hauptsymptome Interessen- und Freudlosigkeit, gedrückte Stimmung und rasche Ermüdung sind. Sie geht zumeist einher mit Begleiterscheinungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen, Appetitmangel oder Unruhe. Wenn Sie vermuten, an einer Depression zu leiden, kann Ihnen unser Fragebogen erste Anhaltspunkte geben.

Die Ursachen eine Depression können vielfältig sein, wobei der Hormonmangel in den Wechseljahren eine Rolle spielen kann.

Die Diagnose und Behandlung der Depression gehören in die Hand eines Arztes oder eines Psychotherapeuten.

Die Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Bei Frauen werden Depressionen im Durchschnitt doppelt so oft wie bei Männern diagnostiziert. Dies kann auf eine verstärkte genetische Disposition von Frauen hinweisen, hängt aber sicherlich auch mit den unterschiedlichen sozialen Rollen und Überforderungssituationen zusammen (Famile, Haushalt, Beruf).

Leider nehmen gerade Frauen zu selten professionelle Hilfe in Anspruch. Das ist bedauerlich, denn eine Depression lässt sich heute gut behandeln. Sie können aber auch selbst viel dafür tun, die seelische und körperliche Balance zu halten.