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Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Knochens. Sie ist durch eine verringerte Knochenmasse und eine poröse Knochenstruktur gekennzeichnet. Der Knochen wird anfälliger für Knochenbrüche (Frakturen). Typische Frakturen betreffen die Wirbelsäule, die Hüfte oder das Handgelenk.
Osteoporosebedingte Knochenbrüche sind ein ernsthaftes Gesundheitsproblem. Viele Patienten erholen sich nach einem Knochenbruch nie wieder vollständig und werden zum Pflegefall. Etwa 20 Prozent aller Patienten, die eine Hüftfraktur erleiden, sterben innerhalb eines Jahres.
Der in den Wechseljahren auftretende Östrogenmangel ist einer der größten Risikofaktoren für Osteoporose. Es gibt aber weitere Faktoren, die das Osteoporoserisiko erhöhen.
Neben der Erkennung und Verhütung von Risikofaktoren ist eine frühe Diagnose von Osteoporose entscheidend, um langfristig osteoporose-bedingten Knochenbrüchen entgegenzuwirken.
Ihr Arzt wird Ihnen ein individuelles Konzept zur Vorbeugung oder Behandlung der Osteoporose vorschlagen. Auch eine medikamentöse Therapie kann notwendig sein.
Eine knochengesunde Lebensweise hilft, langfristig den Erhalt von Knochenmasse zu unterstützen. Erfolgreiche Osteoporose-Prävention umfasst ausreichende Bewegung und kalziumreiche Ernährung. Es empfiehlt sich, nicht zu rauchen, wenig Alkohol zu konsumieren und phosphatreiche Nahrungsmittel zu meiden, da sie die Kalziumaufnahme in den Knochen verhindern.
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