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Vorsorge und Behandlung

Einige Frauen erleben die Wechseljahre ohne körperliche Beschwerden. Bei anderen Frauen kann die hormonelle Umstellung in dieser Zeit zu unangenehmen Begleiterscheinungen führen und die Entwicklung von Krankheiten fördern.

In jedem Fall sind die Wechseljahre eine Zeit, in der Sie besonders auf Ihre Gesundheit achten müssen. Das aktive Management der Wechseljahre liegt in Ihrer Hand. Je besser Sie Ihren Körper verstehen und über Behandlungsoptionen Bescheid wissen, desto besser können Sie Ihrem Arzt als Partner zur Seite stehen.

Blutungsunregelmäßigkeiten sind typisch für die Perimenopause (die unmittelbare Zeit vor der letzten Regelblutung). Viele Frauen fühlen sich durch die Unberechenbarkeit der Blutungen stark irritiert.

Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Scheidentrockenheit kann äußerst schmerzhaft sein und Entzündungen hervorrufen. Auch das Liebesleben kann dadurch schwer beeinträchtig werden.

Depressionen treten gerade in der zweiten Lebenshälfte gehäuft auf. Die Ursachen sind vielfältig, wobei die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren als ein möglicher Risikofaktor gilt.

Der langfristige Östrogenmangel in den Wechseljahren kann die Entstehung von Osteoporose fördern.

So individuell, wie die Beschwerden von Frauen sein können, so individuell muss auch die Gesundheitsfürsorge in den Wechseljahren sein. Es gibt keine Behandlungsform, die pauschal für jede Frau geeignet ist. Es geht um maßgeschneiderte Strategien, Ihre Beschwerden zu behandeln. Vorbeugende Maßnahmen müssen zudem an Ihrem Erkrankungsrisiko orientiert sein.

Gehen Sie regelmäßig zu ärztlichen Untersuchungen und besprechen Sie mit Ihrem Arzt Ihre Beschwerden und Gesundheitsrisiken. Nutzen Sie auch alle Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung. Die Menopause erhöht nicht das Krebsrisiko und Krebs ist auch keine typische Krankheit der Wechseljahre. Viele Krebsformen treten aber mit zunehmendem Alter häufiger auf.