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Ausdauersport

Ausdauersport

Krafttraining

Mehr Bewegung im Alltag

Ausdauersportarten entfalten besonders positive gesundheitliche Effekte, da sie den gesamten Körper beanspruchen. Vor allem Ausdauersportarten mit zyklischen (wiederkehrenden) Bewegungsmustern sind empfehlenswert. Dazu gehören Laufen, Schwimmen, Radfahren, Rudern, Walking (schnelles Gehen) oder Skilanglauf.

Sportarten wie Schwimmen und Radfahren sind vor allem dann zu empfehlen, wenn die Bänder und Gelenke geschont werden sollen, z. B. bei Übergewichtigen oder wenn Vorschädigungen des Bewegungsapparates vorliegen.

Laufen ist die effektivste Ausdauersportart hinsichtlich der positiven Wirkungen auf den Gesamtorganismus. Es beeinflusst das Herz-Kreislauf-System, Atmung, Stoffwechsel und große Muskelgruppen. Im Gegensatz zu anderen Sportarten (wie Schwimmen oder Radfahren) ist Laufen nicht an Sportstätten oder Ausrüstung gebunden. Laufen ist praktisch überall möglich - zu jeder Jahreszeit. Wir haben für Sie einen Trainingsratgeber aufgestellt.

Wer es ruhiger angehen lassen will, kann mit Gehen und Wandern bereits hervorragende Effekte erzielen. Rhythmisches Gehen (vor allem wenn man schnell und energisch ausschreitet) durchschüttelt den ganzen Körper. Diese "Vibrationsmassage" wirkt sich positiv auf die Funktion der inneren Organe aus und begünstigt das Ausscheiden von Körperschlacken.

Laufen, Gehen und Wandern in der Natur bieten die nachhaltigste Entspannung, vor allem wenn man den Sport gemeinsam mit der Familie oder Freunden genießt. Verkrampfungen lösen sich und die entspannte und wohlige Müdigkeit nach der körperlichen Betätigung unterscheidet sich so sehr von der überreizten Müdigkeit nach einem stressigen Arbeitsalltag.

Messlatte für gesundes Training: Die Pulsfrequenz

Als Faustregel für den gesunden Freizeitsportler gilt: 2- bis 3- mal wöchentlich sollte etwa eine Stunde Training angesetzt werden. Nach 5 Minuten Training soll der Puls am Handgelenk oder Hals 15 Sekunden lang gemessen und mit 4 multipliziert werden.

Beim Freizeitsportler unter 50 Jahren sollte die Pulszahl 130 betragen. Bei niedrigeren Werten soll die Belastung verstärkt - bei höheren vermindert werden.

Bei über 50-Jährigen errechnet sich die erstrebenswerte Pulszahl aus 180 abzüglich der Zahl der Lebensjahre; bei über 60-Jährigen soll der Belastungspuls 120/min nicht überschreiten.

Hinter dieser Berechnungsformel steckt das Ziel, die maximale Sauerstoffaufnahme des Organismus zu steigern. Bei einem mehrere Wochen lang absolvierten Training (3-mal wöchentlich) ist es möglich, die Sauerstoffaufnahme um etwa 12% zu erhöhen. Durch die verbesserte Sauerstoffversorgung kann das Herz-Lungen-System dann ökonomisch arbeiten (langsamerer Herzschlag / niedrigerer Blutdruck) und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird geringer.

Elektronische Pulsmesser, die Sie im Fachhandel erwerben können, informieren Sie über Ihre aktuelle Herzfrequenz, zeigen Ihnen die Trainingszeit an und sorgen durch akustische Warnsignale dafür, dass Sie vorher eingegebene Pulsober- und Untergrenzen nicht über-bzw. unterschreiten.