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Mehr Bewegung im Alltag

Ausdauersport

Krafttraining

Mehr Bewegung im Alltag

Dreimal pro Woche Sport zu treiben, ist optimal - doch Sie können auch täglich für mehr Bewegung sorgen, indem Sie den Alltag "sportlicher" gestalten.

Morgengymnastik - ein guter Start in den Tag

Bringen Sie Kreislauf, Stoffwechsel und Gehirntätigkeit durch eine kurze Morgengymnastik in Schwung. Bereits ausgedehntes Rekeln und Strecken am offenen Fenster regt an. Jeder sollte sich sein eigenes Gymnastikprogramm zusammenstellen. Denken Sie daran, alle wesentlichen großen Muskelgruppen zu beanspruchen:

Arm- und Schultermuskulatur (Armkreisen, Liegestütze),

Beinmuskulatur (Kniebeugen, Hüpfen),

Bauchmuskulatur (Anheben des Oberkörpers oder der Beine aus der Rückenlage).


Als Belastungsmaßstab gilt die Pulsfrequenz während und nach der Übung.

Richtig Pause machen

In der heutigen Gesellschaft verbringen immer mehr Menschen den Arbeitstag am Schreibtisch oder am Computer. Aber auch bei allen anderen Menschen, die konzentriert einer Arbeit nachgehen, kommt es zu einseitigen Belastungen des Körpers, die mit Muskelverspannungen einhergehen. Arbeitsmediziner empfehlen, diese einseitige Belastung jede Stunde für 5 Minuten zu unterbrechen und sich zu bewegen.

Besonders empfehlenswert sind Dehnungs- und Lockerungsübungen für die Muskulatur.

Die sogenannte "Bürogymnastik" ist auf die speziellen Verspannungen zugeschnitten, die die Haltung an Schreibtisch und Computer mit sich bringt.

Die Bürogymnastik ist gut mit verschiedenen Methoden der psychischen Entspannung zu kombinieren - ob autogenes Training, Meditation oder progressive Muskelentspannung. Jeder Mensch kann seinen eigenen Weg zur Gelöstheit finden.

Abwechslung schaffen: Sitzen - Stehen - Bewegen

Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich einen Steh-Sitz-Arbeitsplatz einzurichten?

Lesen und schreiben am Stehpult hat eine lange Tradition. Noch in den Kontoren der Jahrhundertwende wurde z. B. die Buchführung bevorzugt am Stehpult erledigt. Erst im Verlauf dieses Jahrhunderts entwickelte sich die Büroarbeit zu einer sitzenden Tätigkeit. Diese Entwicklung hatte Folgen: In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ist die Zahl der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen sprunghaft angestiegen. Ursache ist nachweislich die unnatürliche Haltungskonstanz, die moderne Büroarbeitsplätze erzwingen.

Was Sie sonst tun können?

Benutzen Sie öfter Treppen statt Aufzüge und Rolltreppen.

Lassen Sie auf kurzen Strecken das Auto stehen - gehen Sie lieber zu Fuß oder fahren Sie Rad.

Steigen Sie ein paar Bushaltestellen früher aus und gehen den restlichen Weg zu Fuß.

Nehmen Sie sich Zeit für einen kleinen Spaziergang, z. B. in der Mittagspause oder nach dem Abendbrot.


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