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Die Anzahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle steigt bei Frauen in den Wechseljahren stark an. Vor der Menopause stellen die Östrogene einen natürlichen Gefäßschutz dar. Sie sorgen für die Elastizität der Gefäße, beeinflussen die Blutfette günstig und senken vor allem den
Cholesterinspiegel. Durch die Abnahme der Östrogenproduktion nach der Menopause verlieren Frauen diesen natürlichen Schutz. Es erhöht sich das Risiko von Ablagerungen an den Gefäßwänden.
In jedem Falle spielt die Ernährung eine wichtige Rolle für die Gesundherhaltung Ihres Herz-Kreislauf-Systems. Vor allem, wenn bei Ihnen zusätzliche Risikofaktoren hinzukommen, sollten Sie die folgenden Ernährungstipps beachten:
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Wenig Fett und cholesterinbewusst Nehmen Sie täglich nicht mehr als ca. 1g Fett pro Kilogramm Normalgewicht zu sich. Achten Sie auf versteckte Fette in Lebensmitteln. Reduzieren Sie vor allem tierische Fette, denn sie erhöhen den schädlichen
Cholesteringehalt im Blut. Geben Sie pflanzlichen Fetten den Vorzug. Sie enthalten ungesättigte Fettsäuren. 1 g gesättigter Fettsäuren z. B. erhöht den Cholesterinspiegel um den Betrag, um den ihn 2 g der ungesättigten Fettsäuren senken können. Ungesättigte Fettsäuren sind z. B. in Oliven- Raps-, Sonnenblumen-, Maiskeim oder Distelöl.
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Essen Sie mindestens 30 g Ballaststoffe täglich Vollkornbrot und Vollkornprodukte, Kartoffeln, Gemüse und Obst bremsen die Fettaufnahme und sorgen für eine geregelte Verdauung.
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Sparen Sie Zucker In größeren Mengen verzehrt, führen zuckerhaltige Lebensmittel, Honig oder Sirup zu einem Anstieg der Blutfette. Meiden Sie auch Zuckeraustauschstoffe (z. B. Fruchtzucker, Sorbit, Xylit).
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Essen Sie zwei Seefischmahlzeiten pro Woche Besonders Makrele, Hering und Lachs sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese können Fett- und Cholesterinwerte im Blut senken. Die Einnahme von Fischölkapseln sollte nicht ohne ärztliche Verordnung erfolgen.
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Normalisieren Sie Ihr Körpergewicht Übergewicht muß konsequent reduziert werden. Als Richtschnur gilt der Körpermasseindex (Body-Mass-Index). Wenn es um das Gesundheitsrisiko geht, ist Übergewicht nicht gleich Übergewicht. Entscheidend ist, an welchen Stellen des Körpers das Fett sitzt. So stellt der so genannte "Rettungsring" (Fettgewebe um Bauch oder Brustkasten herum) ein weitaus größeres Risiko für Herz und Kreislauf dar als Fettansammlungen an den Oberschenkeln oder am Po. Die beiden Formen der Fettverteilung lassen sich mit einer Birne und einem Apfel vergleichen. Eine Birne ist im unteren Bereich (hüftbetont) am dicksten, während sich beim Apfel der größte Umfang in der Mitte (bauchbetont) befindet. Machen Sie mit uns den Apfel-Birnen-Test.
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