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Die Schönheit der Haut kommt von innen, denn von hier aus wird die Haut ernährt. Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen: tatsächlich ist eine gesunde Ernährung Voraussetzung für schöne Haut. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit benötigt der Körper zudem täglich, um alle Gewebe bis hin zur Haut ausreichend mit Feuchtigkeit versorgen zu können.
Aber auch von außen muss die Haut versorgt werden: mit Feuchtigkeit und Fett zur Ernährung, mit schützenden Substanzen gegen ultraviolette Strahlen und andere Umwelteinflüsse.
Es werden eine Reihe pflegender Substanzen angeboten. Hier ein kleiner Überblick zur Entscheidungshilfe:
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Nährcremes für Fett und Feuchtigkeit Eine Cremegrundlage besteht entweder aus einer fetthaltigen Wasser-in-Öl-Emulsion oder einer weniger fettenden Öl-in-Wasser-Emulsion. Die erste eignet sich für trockene Haut, die zweite eher für fettigere. Im Allgemeinen neigt die Haut in den Wechseljahren dazu, besonders trocken zu werden und benötigt beides: Fett und Feuchtigkeit. Es wird allgemein empfohlen, feuchtigkeitsspendende Tagescreme mit einer fettenden Nachtcreme zu kombinieren.
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Kollagen Diese körpereigenen wasserunlöslichen Eiweißstoffe bilden in der Lederhaut Fasern, die das Bindegewebe stützen und straffen. Der Abbau des Kollagens in der Lederhaut ist einer der Gründe für die Entstehung von Falten. Äußerlich aufgetragen können die Kollagene aus Cremes die Hornhautschicht nicht durchdringen. Ihre Wirkung ist nur oberflächlich. Eine nachhaltige Erhöhung des Kollagengehalts der Haut lässt sich aber nur durch eine Hormonbehandlung mit Östrogenen erzielen.
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Liposome Liposome sind mikroskopisch kleine Hohlkügelchen, deren Außenhülle aus Fett besteht. Ihr Innenraum ist mit Wasser gefüllt, in dem verschiedene Wirkstoffe gelöst sein können. Der Begriff Liposom steht auch als Sammelbezeichnung für verschiedene andere ähnlich strukturierte Hohlkügelchen (z.B. Nanosomen, Mikrospheren, Niosomen). Während mit den eigentlichen Liposomen vor allem die Zufuhr von Feuchtigkeit gelingt, werden z. B. Nanosomen genutzt, um fettlösliche Vitamine (z.B. A und E) zu transportieren. Liposome und Nanosome dringen in die Haut ein und stärken die Hornschichtbarriere. Ein tieferes Eindringen der Hohlkügelchen in die Lederhaut (jene Hautschicht, in der die Falten entstehen) ist nicht gesichert.
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Ceramide Die natürliche Hautbarriere ist in der äußersten Hautschicht zu finden und besteht aus Hornzellen und natürlichen Hautfetten (Lipiden) . Ceramide sind wichtige Barrierelipide und unter anderem für die Regulation des Feuchtigkeitshaushaltes der Hornschicht bedeutsam. Ceramide in Kosmetikprodukten glätten die Haut oberflächlich.
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Vitamine Schöne Haut kommt von innen. Eine vitaminreiche Ernährung ist eine Grundvoraussetzung für schöne und strahlende Haut. Das betrifft vor allem die Vitamine A, E und C, die auch mit Pflegecremes von außen auf die Haut aufgebracht werden können. Die fettlöslichen Vitamine A (Retinol) und E können in tiefere Hautschichten vordringen. Sie unterstützen die Zellerneuerung und helfen bei der Abwehr aggressiver Substanzen (freie Radikale), denen der Mensch vor allem durch Umwelteinflüsse wie Autoabgase, Smog, Ozon oder Zigarettenrauch ausgesetzt ist. Das wasserlösliche Vitamin C dringt nicht tiefer als in die äußere Hornschicht vor. Dort kann es abgestorbene Hautzellen ablösen, wodurch der Teint frischer aussieht.
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AHA-Säure Niedrig dosierte Fruchtsäuren (Alphahydroxysäuren wie zum Beispiel Apfelsäure, Zitronensäure, Milchsäure, Weinsäure, Glykolsäure) dienen einem chemischen Peeling: sie erweichen die oberste Hautschicht, die sich dadurch etwas schneller abschuppt und regeneriert. Hautreizungen sind eine häufige Nebenwirkung von AHA-Präparaten - vor allem bei trockener und empfindlicher Haut. Speziell ausgebildete Dermatologen setzen höher dosierte Fruchtsäuren zur Antifalten-Behandlung oder bei Akne-Narben ein. Um bleibende Schäden zu vermeiden und größtmögliche Sicherheit bei guter Wirkung zu erhalten, gehören höher konzentrierte Fruchtsäureprodukte in die Hand des Hautarztes.
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UV-Filter Die Haut altert überwiegend durch Licht und nur etwa zu einem Drittel durch Alterungsvorgänge. Zudem nimmt mit der Zeit die Zahl der Zellen ab, die den Hautfarbstoff Melanin bilden. Dieses Pigment sorgt für die Bräunung und den Schutz vor Sonnenbrand. Gesicht und Körper sollten durch Cremes mit UVA- und UVB-Filter vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.
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